„Der klassische Push-Modus reicht nicht mehr aus“

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Johanna Fink – Leitung Digitale Kommunikation (DKO), ADAC e.V.

Der ADAC hat seine digitale Kommunikation im letzten Jahr deutlich intensiviert – mit welchem Ziel?

Ein ADAC Mitglied hat im Schnitt nur alle fünf Jahre eine Panne. In der Zwischenzeit wollen wir den Kontakt halten und das schaffen wir am besten über gut erzählte Geschichten rund um Themen, zu denen der ADAC Expertise vorweisen kann. Wir wollen im Austausch bleiben, erfahren was unsere Mitglieder bewegt. Dabei reicht die Themenpalette vom Rechtsfahrgebot über die Sommerreise bis hin zum Motorsport.

Sie erzeugen enorme organische Online-Reichweiten. Was ist das Erfolgsrezept?

Im Vergleich zu anderen Unternehmen ist der ADAC eine richtige Contentmaschine. Von Stauprognosen über Verkehrssicherheit bis hin zum Autotest – die Themen sind vielfältig. Wir können sie nur so erfolgreich vermitteln, weil wir sie entsprechend der Nutzergewohnheiten aufbereiten und auf den Kanal maßschneidern. Wie verwandle ich zum Beispiel einen trockenen 30-seitigen Autotestbericht in einen spannenden Beitrag für Social Media? Dabei setzen wir konsequent auf den Ausbau visueller Formate, von der Infografik bis hin zum Video.

Die ADAC Content-Maschine läuft

Die ADAC Content-Maschine läuft


Was muss man dafür als Kommunikator können?

Flexibilität hilft ungemein. Als Kommunikator muss man laufend experimentieren, neue Erfahrungen sammeln, Erfolgreiches weiterentwickeln und sich von Flops schnell wieder verabschieden. Neben der Botschaft, die ich vermitteln möchte, muss ich zugleich mögliche Fragen meiner Zielgruppe mitdenken um entsprechende Interaktion zu erreichen. Der klassische Push-Modus reicht nicht mehr aus.


Dieser Artikel stammt aus dem aktuellen Employer Update der PRCC Personalberatung. Öffnen Sie den gesamten Newsletter als PDF.


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