Als spezialisierte Personalberatung begleiten wir bei PRCC seit über 15 Jahren Menschen auf beiden Seiten des Tisches: PersonalentscheiderInnen, die Verstärkung für ihr Unternehmen suchen und Kommunikationsverantwortliche, die sich neu orientieren.
Aus dieser Erfahrung heraus können wir heute sagen: Es gibt klare Muster, die erfolgreiche KandidatInnen von denen unterscheiden, die trotz exzellenter Qualifikation bei der Jobsuche nicht vorankommen. Als Teil unserer Career Services unterstützen wir Menschen, diese Muster zu erkennen und in eine erfolgreiche Positionierung am Jobmarkt umzuwandeln.
Der Markt ist enger, aber nicht verschlossen
Wer heute in Kommunikation oder Marketing auf Führungsebene sucht, merkt schnell: Attraktive Stellen sind rarer geworden, die Anforderungen höher, die Auswahlprozesse länger. Budgetdruck, Umstrukturierungen und KI führen dazu, dass viele Unternehmen ihre Kommunikationsteams konsolidieren. In dieser Gemengelage finden selbst fachlich sehr fitte Kommunikationsverantwortliche nicht so einfach einen Job. Umso mehr kommt es heute darauf an, nicht nur gut zu sein, sondern sich auch gut zu vermarkten. Was heißt das konkret?
Muster 1: Erfolgreiche KandidatInnen dokumentieren nicht bloß ihre Laufbahn – sie richten sich danach, was Organisationen brauchen
Der häufigste Fehler, den wir beobachten: Menschen mit beeindruckender Vita schicken Bewerbungen ins Leere, weil niemand versteht, wofür sie wirklich stehen. Ein CV, der alles listet, was jemand je gemacht hat, erzählt keine Geschichte, die verfängt. Und er ist in aller Regel auch nicht adressatenorientiert aufbereitet. Ein klassisches Beispiel: BewerberInnen, die aus einer Agentur in ein Unternehmen wechseln wollen, listen aus Gewohnheit häufig großflächig ihre Pitch-Erfolge auf. Doch in Unternehmen ist diese Kompetenz selten gefragt, weshalb diese Bewerbungen oft schnell aussortiert werden.
Wer landet, hat also eine klare Antwort auf die Frage: Was ist mein spezifischer Wertbeitrag – und für wen? Diese Klarheit in der Positionierung spiegelt sich im LinkedIn-Profil, im Elevator Pitch und im ersten Gespräch wider. Sie entsteht nicht über Nacht. Aber sie ist erlernbar und entwickelbar.
Muster 2: Ihr Netzwerk schlägt den offenen StellenmarktViele Besetzungen auf höherer Führungsebene entstehen nicht über offen ausgeschriebene Stellen, sondern über den verdeckten Stellenmarkt. Dazu braucht es Gespräche, Sichtbarkeit und Empfehlungen im richtigen Moment. Das mag ernüchternd klingen für alle, die gerade aktiv suchen. Aber es ist nie zu spät, damit zu starten. Vor allem ist es eine Einladung, das eigene Netzwerk nicht als Adressbuch zu verstehen, sondern als lebendige Beziehungsstruktur, die Pflege, Ausbau und – ja – auch Mut zur Sichtbarkeit braucht.
Erfolgreiche KandidatInnen pflegen ihr Netzwerk strukturiert und kontinuierlich, ohne dass es instrumentalisierend wirkt. Jobsuchende kommunizieren ihren Suchstatus klar und ohne Scham. Das muss nicht zwingend öffentlich passieren. Aber sie bleiben nicht passiv und sorgen dafür, auf dem Radar der richtigen Personen zur richtigen Zeit zu erscheinen.
Muster 3: Sie haben einen realistischen Blick auf Zielpositionen und den eigenen Marktwert
Bewerbungen schreiben fühlt sich produktiv an. Es ist aber nicht dasselbe wie eine Bewerbungsstrategie zu haben. Wer erfolgreich ist, hat für sich Zielpositionen definiert, vielleicht sogar Zielfirmen. Diese strategische Haltung setzt Selbstreflexion voraus: Was kann ich? Was will ich? Und: Passt das zum Markt? Das mag selbstverständlich klingen, ist es aber in der Praxis nicht. Gerade nach einem unerwarteten Jobverlust, nach längerer Unternehmenszugehörigkeit oder nach einer Phase der Unzufriedenheit fehlt oft die Klarheit über die eigene Richtung. Wer sie hat, bewirbt sich auf weniger Stellen – mit höherer Trefferquote. Qualität schlägt Quantität.
Muster 4: Sie gehen professionell mit ihren Emotionen um
Jobsuche auf Führungsebene ist kein rein rationales Projekt. Sie findet in einem emotionalen Kontext statt – auch geprägt von Unsicherheit, Erschöpfung und Frustration. Wer das ignoriert und „einfach weitermacht“, trägt diese Energie unwillkürlich in Gespräche hinein.
Viele erfolgreiche KandidatInnen setzen zur Unterstützung auf BeraterInnenund Coaches. Nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie verstanden haben, dass professionelle Begleitung in einer Karrieretransition genauso selbstverständlich sein sollte wie ein guter Steuerberater oder eine Anwältin. Der Blick von Außen macht blinde Flecken sichtbar, gibt Halt in einer Phase der Orientierungslosigkeit und gibt Rückmeldung, was funktioniert und was nicht.
Was das für Jobsuchende bedeutet
Wenn Sie gerade in einer beruflichen Trennungssituation sind oder den nächsten Schritt in Kommunikation, Marketing oder Public Affairs planen – dann können die beschriebenen Muster eine erste Checkliste sein.
Wo stehen Sie bei den vier Punkten? Haben Sie eine klare Positionierung? Aktivieren Sie Ihr Netzwerk aktiv? Haben Sie eine Bewerbungsstrategie? Und: Haben Sie professionelle Begleitung?
Wie der PRCC Pathfinder Sie unterstützt
Genau für diese Phase haben wir den PRCC Pathfinder entwickelt: ein strukturiertes Newplacement-Programm, ausschließlich für Fach- und Führungskräfte aus Kommunikation, Marketing und Public Affairs.
Je nach Ihrer persönlichen Situation können Sie aus vier Modulen Ihre Schwerpunkte wählen und wir bearbeiten z.B. gemeinsam mit Ihnen an Ihren Stärken und Ziele, Ihrer Bewerbungsstrategie, Ihrer persönliche Positionierung und trainieren Sie für künftige Bewerbungsgespräche. Einzelmodule sind auf Anfrage buchbar.
Was uns von allgemeinen Karriereberatungen unterscheidet: Wir kennen Ihren Markt. Wir wissen, wer sucht, wie Entscheidungen fallen und was Hiring Manager heute wirklich überzeugt.
Ihr nächster Schritt
Weitere Informationen finden Sie auch hier auf unserer Website. Falls Sie Interesse haben, stehen wir Ihnen für ein kostenloses erstes Beratungsgespräch zur Verfügung. Kein Commitment, keine Verpflichtung, sondern nur ein offenes Gespräch darüber, ob und wie wir Sie unterstützen können.